Skitouren und Freeriden im Grödnertal

Zum wiederholten Mal zog es uns ins Grödnertal zur Sella Ronda. Einerseits, weil man hier nach Lust und Laune Skifahren kann, aber hauptsächlich natürlich wegen der wunderschönen Touren abseits der Pisten.

Sella Ronda02Sella Ronda04

 

 

 

 

 

 

 

Und egal, wie anstrengend die Touren auch sind, man wird doch immer wieder mit grandiosen Ausblicken in die Dolomiten entschädigt. Da spürt man auch plötzlich die glühenden Oberschenkel nicht mehr.

Hinweis: Egal bei welcher Tour, die Lawinenausrüstung sollte in keinem Fall fehlen.

 

Powdern im Val Lasties - Herzklopfen im Mittagstal (Val Mesdi) - Skitour am Plattkofel

Powdern im Val Lasties

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Höhenmeter: 0 hm bergauf, 1100 hm bergab
Datum:          Februar 2014

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Sella Ronda09Diese Freeride-Tour ist einfach zu erreichen und macht unheimlich viel Spaß. Man fährt zum Sass Pordoi mit der Gondelbahn hinauf. Von hier aus führen erst einmal alle Wege in Richtung Pordoi-Scharte.

An der Hütte kann man rechts durch die Pordoi-Scharte Richtung Tal fahren. Diese ist jedoch sehr steil und es befindet sich im oberen Stück immer recht wenig Schnee.
Wir sind an der Hütte links abgebogen, in das Val Lasties hinein.

 

Sella Ronda07Die Abfahrt ist nicht besonders steil. Wir hatten jede Menge Schnee und konnten ausgiebig powdern. Der Schnee staubte nur so rechts und links an uns hoch. Trotz der Hammer-Abfahrt faszinierten uns auch die umliegenden Gipfel.
Weiter unten gelangten wir in einen Wald, wo es teilweise auch etwas flacher und damit zur Schiebestrecke wurde.

 

Sella Ronda10Nach einer Weile gelangten wir an eine Strasse. Ein schmaler Weg, bergauf und bergab und ziemlich kräftezehrend, führte uns dann zurück auf die Piste und zur großen Gondel in Pian Frataces.

Was für eine Tour! Wir waren wirklich total begeistert.

 

 

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Herzklopfen im Mittagstal (Val Mesdi)

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Höhenmeter: 120 hm bergauf, 1450 hm bergab
Datum:          Februar 2014

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Sella Ronda16Sella Ronda17Schon zum zweiten Mal durchquerten wir die Sella Gruppe durch das Mittagstal. Und auch dieses Mal war es für uns wieder super aufregend und beeindruckend.

Wir fuhren wieder zum Sass Pordoi hinauf und von da Richtung Pordoi-Scharte. Jedoch folgten wir dem Weg weiter geradeaus immer am Hang entlang. Von diesem Weg aus kann man auch rechts durch den Canale Joel Richtung Pordoi Joch fahren. Das ist eine schmale Durchquerung durch das Bergmassiv (nur ein Loch), um dann auf die freien Flächen unterhalb der Pordoi Gondel zu gelangen.

Wir aber ließen den Canale Joel rechts liegen und fuhren weiter auf den vor uns liegenden Bergrücken zu. Es empfiehlt sich, hier die Tourenski zu verwenden. Andernfalls ist es ziemlich anstrengend, durch den tiefen Schnee zu laufen.

Nach ca. 20-30 Minuten gelangten wir zu einem Sattel. Von hier aus kann man schon in das Mittagstal schauen. Man sollte keine Angst vor engen steilen Abfahrten haben, sonst bekommt man hier ein Problem. Auch sollte man nur an geeigneten Stellen stehen bleiben, da das Lawinenrisiko recht hoch sein kann.

Sella Ronda29Sella Ronda28Aber die Abfahrt ist der Wahnsinn. Schon allein in das Tal zu blicken ist einmalig. Das obere Stück ist, wie gesagt, recht steil und schmal. Hat man die Stelle aber überwunden, kommt man in ein weites Tal, welches genügend Möglichkeiten zum powdern läßt.

Wir hatten jede Menge Neuschnee, sodass das Tiefschneefahren natürlich wieder der absolute Hit war.

Sella Ronda27Sella Ronda18

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende des Tales wird es noch einmal etwas enger und steiler, aber durchaus gut machbar. Nach den letzten Metern und glühenden Oberschenkeln erreicht man die Gondel in Corvara. Hier unbedingt die Zeit für die Rückfahrt berücksichtigen, je nachdem, in welchem Ort man wohnt.

Alles in allem ist diese Tour mit eine der schönsten, die ich bisher gefahren bin.

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Skitour am Plattkofel

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Höhenmeter: 1280 hm (bei Benutzung der Bergbahn 930 hm)
Dauer:           4-5 Stunden
Datum:          Februar 2011

Link zur Tour

 

Sella Ronda19Als wir im Februar 2011 in St. Ullrich waren, gab es zu der Zeit recht wenig Schnee im Grödnertal. Aus diesem Grund wagten wir uns auch den Plattkofel hinauf. Normalerweise ist zu dieser Zeit die Lawinengefahr recht hoch, sodass eine Begehung eigentlich erst im März oder April empfohlen wird.

 

Sella Ronda22Wir wählten die etwas leichtere Variante und sind bis zur Williamshütte mit dem Lift gefahren. Von hier aus ging es ein kleines Stück abwärts bis zum Wegweiser „Plattkofel“. Anfänglich noch recht flach, ging die Tour recht schnell in steileres Gelände über. In Spitzkehren schlängelten wir uns die Flanke bergauf in Richtung Plattkofel. Gefühlt kamen wir dem Gipfel nicht näher, aber irgendwann erreichten wir dann doch den schmalen Sattel, von dem aus sich der Langkofel vor uns ausbreitete.

 

Sella Ronda30Vom Gipfel aus hatten wir eine super Aussicht auf die Dolomiten: Seiser Alm, Schlern, Rosengarten, Latemar…um nur einige markante Gegenden zu nennen. Es war traumhaft!

Die Abfahrt führt entlang der Aufstiegsroute. Im oberen Teil recht steil, weiter unten muss man die Ski dann etwas laufen lassen. Am Berghaus Zallinger geht es nochmals ein kleines Stück bergauf. Ab hier lässt sich die Tour wunderbar über die Skipiste an der Talstation beenden. Was für ein Traumtag!

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