Pingvellir / Laugarvatn

Gegen 0:00 Uhr sind wir in Reykjavik/ Keflavik gelandet und haben gleich unseren Mietwagen abgeholt. In nur 5 bis 10 Fahrminuten vom Flughafen entfernt befand sich das B&B, in dem wir die erste Nacht verbrachten.

Nach dem Ausschlafen stockten wir unseren Reiseproviant auf und fuhren direkt in den Pingvellir Nationalpark. Aufgrund des schönen Wetters genossen wir bereits die ersten Eindrücke der mit Vulkanen übersäten Insel. Keine Bäume oder Sträucher, nur Moose und Gräser, dazwischen Lavafelsen…das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber super schön.

In Pingvellir geht die erste Ausfahrt direkt zum Besucherinformationszentrum. Von hier hat man einen guten Überblick auf die Spalte zwischen der eurasischen und amerikanischen Kontinentalplatte sowie das umliegende Land. Wer es etwas einsamer mag, fährt die Hauptstrasse bis zum nächsten Abzweig und hält auf den kleineren Parkplätzen. Von hier aus sind wir den schmalen verschlungenen Pfaden bis zur Spalte gefolgt und waren die Einzigen weit und breit. Das hat uns schon mehr zugesagt.

Fährt man die kleine Strasse weiter und biegt Richtung Kirche ab, gelangt man zum nächsten Parkplatz. Hier ist schon einiges mehr los. Zu sehen gibt es einen tollen Wasserfall sowie die Schauplätze der ersten demokratischen Versammlungen der Isländer.

Wer es etwas abenteuerlicher mag, kann sich ein Stückchen nach dem Parkplatz dem Tauchen oder Schnorcheln in der Silfraspalte widmen. Dank Trockenanzug scheint man die 5 Grad Wassertemperatur gut zu überstehen. Uns hatte dieses Erlebnis allerdings nicht so gereizt.

Aufgrund des schönen Wetters sind wir geradewegs zu Islands berühmtesten Wasserfall Gullfoss (Goldener Wasserfall) gefahren. Bei richtigem Sonnenstand entsteht durch die Gischt ein toller Regenbogen direkt über den herunterstürzenden Wassermassen. Natürlich ist das ein Hot Spot Islands und damit ein Touristenmagnet. Aber trotzdem war es wunderschön.

Da wir eine Unterkunft in Laugarvatn hatten, besichtigten wir auf dem Rückweg vom Gullfoss noch den berühmten Geysir Strokkur, der 15-30m seine Wasserfontäne in die Höhe spuckt. Es war sehr schön anzusehen, aber ein wenig mehr hatte ich mir schon erwartet.

Zum Abschluss des Tages waren wir noch sehr gut essen in Efstidalur, einer Farm an der Strasse zwischen Laugarvatn und Geysir.

Übernachtung: Hostel Heradsskolinn
– ehemaliges altes Schulgebäude, direkt am See Laugarvatn gelegen, mit Blick auf die Vulkane Hekla und Eyjafjallajökull
– sehr nettes Ambiente, sehr sauber
– sehr netter Inhaber, der jede Menge Infos geben kann
– DU/ WC auf dem Gang
– sehr gutes Frühstück

Strecke: 230 km

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