Rundu

Die Tierwelt ließen wir nun für eine zeitlang hinter uns, denn unser nächstes Ziel war Botswana und die Viktoria Fälle. Allerdings ist der Weg über den Caprivi-Streifen recht weit, sodass wir einen Zwischenstopp in Rundu einlegten.

Um nicht nur im Auto zu sitzen, besichtigten wir in Grootfontain den größten gefundenen Meteoriten. Sieht nicht schlecht aus, allerdings kann man gut weiterleben, wenn man ihn nicht gesehen haben sollte.

Die Straße nach Rundu führt in das richtige afrikanische Leben – Frauen mit ihren KindernNamibia04 auf dem Rücken und Krügen auf den Köpfen, Rundhütten am Straßenrand. Es ist so faszinierend, gleichzeitig aber auch ziemlich befremdlich.

Rundu ist ein kleiner Ort, der nicht allzu viel zu bieten hat. Ehe man es sich versieht und falsch abbiegt, ist man in den Townships. Für Fussgänger gibt es nur staubige Fusswege. Jedoch kann man in der Stadt alles kaufen, was nötig ist, sogar Prepaid Karten.

Der Campingplatz liegt direkt am Okavango River. Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich bereits Angola. Es ist einfach eine andere Welt: am Fluss Wäsche waschende Frauen, im Dreck spielende oder im Fluss badende Kinder, obwohl es da angeblich Krokodile geben soll. Unvorstellbar.

Achtung: hier gab es auf unserer Reise die meisten Mücken. Und in dieser Gegend ist die Malariagefahr recht hoch.

 

Übernachtung: Sarasungu River Lodge
– Übernachtung in einer Lodge oder auf dem Campingplatz möglich
– sehr schön gelegen unter riesigen Bäumen und einer grossen Wiese
– ein kleiner Pool ist vorhanden
– sehr ruhig und sehr sauber
– Achtung: auf dem Boden liegen große Dornen von den Bäumen – ungesund für Autoreifen

 

Strecke: 480 km

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