Abel Tasman Nationalpark

Aufgrund des Wetters haben wir uns beeilt, in den Abel Tasman Nationalpark zu gelangen. Wir wollten endlich einmal richtig baden gehen – Sonne und Strand geniessen, ohne Wind, Regen oder Sandflies.

In Westport haben wir noch einmal unsere Vorräte aufgestockt. Unterwegs gibt es einige Wandermöglichkeiten und Aussichten. An der Buller Gorge Swingbridge gelangt über man über eine 110m lange Hängebrücke, mit einem tollen Ausblick in die Buller Schlucht, in einen kleinen Dschungel. Auch hier kann man etwas wandern gehen, zwischen 15 und 60 Minuten. Alternativ stehen Angebote zum Jet Boat fahren oder zum Gold schürfen zur Verfügung. Wer will, kann mit dem Flying Fox wieder zurück Richtung Parkplatz sausen.

Ein kurzer Abstecher zum Lake Rotorua lädt zum rasten und wandern ein. Auch Wassersportmöglichkeiten bieten sich an. Ringsherum schneebedeckte Berge. Aufgrund des Wetters und der Sandflies haben wir nur einen kurzen Stopp eingelegt.

Neuseeland5702Für uns ging es nun geradewegs nach Marahau, im Abel Tasman Nationalpark gelegen. Im Ort selbst haben wir uns für einen zweitägigen Kajak-Trip angemeldet, mit Übernachtung auf einem Hausboot. Gleich gegenüber der Kajak-Verleihstation gibt es einen Campingplatz. Man kann auch in der Nähe das Auto für mehrere Tage parken, wenn man mit dem Kajak unterwegs ist.

Achtung: Ab 25.12. verbringen sehr viele Neuseeländer ihren Urlaub im Abel Tasman NP. Die Campingplätze sind alle überfüllt. Übernachtungsmöglichkeiten während der Tracks sind ausgebucht.

 

Campingplatz: Marahau Beach Camp
 günstig gelegen, direkt am Meer
– praktisch, aber nicht idyllisch
– guter Startpunkt für Kajaking mit dazugehörigem Langzeitparkplatz

 

Strecke: 275 km


Kayaking im Abel Tasman Nationalpark:

Der zweitägige Ausflug mit dem Seekajak galt für uns als ein weiteres Highlight auf unserer Reise. Nach der Einweisung in die Handhabung des Kajaks wurden wir Neuseeland08mit Traktoren zum Meer gebracht. Bei Ebbe fährt der Traktor bis zur Wassergrenze.
Dann ging es entlang der Küste des Abel Tasman NP. Aber jede Einweisung hilft nichts, wenn die Armkraft fehlt. Zum Glück gibt es jede Menge größere und kleinere Sandbuchten für eine Pause.

Die letzte Landzunge bis zum Hausboot in der Bucht Anchorage hatte es in sich. Wir mussten ca. 1 Stunde stark gegen die Strömung und den Wind ankämpfen. Was für eine Freude, als wir endlich in der Bucht ankamen.

In Anchorage gibt es auch einen Campingplatz. Wir wählten allerdings etwas Luxus und entschieden uns für das Hausboot. Abends gab es leckeres Barbecue und morgens ein reichhaltiges Frühstück. Einzig die Kojen waren sehr schmal, eng und dunkel.

Neuseeland07Am nächsten Tag ging es weiter die Küste entlang. Wir haben unterwegs eine Rochen, kleine Pinguine und Robben gesehen. Es gab tolle Buchten mit weißem Sandstrand, Palmen und türkisfarbenen Wasser, die nur bei Ebbe erreichbar sind, wie z.B. die Moskito Bay. Mit etwas Glück ist man ganz allein am Strand.

Am nächsten größeren Strand wird man zu einer bestimmten Zeit von einem Wassertaxi abgeholt und zurück geht es nach Marahau.

Tipp: Es gibt die Möglichkeit, entlang der Küste zu wandern und unterwegs zu campen, oder den Hinweg mit dem Kajak und Rückweg zu Fuss zurückzulegen. Damit erlebt man die Gegend natürlich noch intensiver. Man muss dann jedoch ca. 4-5 Tage planen.

Da uns der Campingplatz in Marahau nicht besonders gefallen hat, sind wir nach Kaiteriteri weitergefahren und haben da übernachtet.

 

CampingplatzKaiteriteri Beach Motor Camp
 unmittelbar am Strand, nur durch eine Strasse getrennt
– man steht auf einer Wiese
– sehr groß, und sehr voll mit Neuseeländern, gerade um die Weihnachtszeit

 

Strecke: 8 km

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