Doubtful Sound

Neuseeland23Es hieß, zeitig aufstehen, denn 8:00 Uhr legte das Boot in Manapouri am Pearl Harbour ab. Quer über den See, der oft als schönster Alpensee Neuseelands bezeichnet wird, steuerte das Boot als erstes die Manapouri Power Station an, die in den 60iger Jahren fertiggestellt wurde.

Das größte Wasserwerk des Landes wurde am westlichen Ende des Sees errichtet und befindet sich größtenteils unter der Erde. Per Bus läßt sich das Werk unter Tage besichtigen. Der erste Eindruck: Hier sieht’s aus wie in einem James Bond Film.

Anschließend ging es per Bus über die wohl teuerste Strasse der Welt Richtung DoubtfulNeuseeland25 Sound. Diese Strasse wurde extra für das Wasserwerk gebaut, das gesamte Baumaterial wurde per Schiff über das Meer durch den Doubtful Sound transportiert.

Der Doubtful Sound ist mit seinen 40km Länge der zweitgrößte Fjord Neuseelands. Flankiert wird er durch unzählige Wasserfälle, teilweise bis 600m Fallhöhe, die vor allem an Regentagen eindrucksvoll zum Vorschein kommen.

Der Ausflug nimmt fast den ganzen Tag in Anspruch. So haben wir eine weitere Nacht am Lake Manapouri verbracht.

 

Tipp 1: Regenfeste Kleidung nicht vergessen: Einerseits kann das Wetter schlagartig wechseln und man möchte die tolle Bergwelt vielleicht nicht nur durch die Scheibe bewundern, anderseits fährt das Boot gern auch einmal direkt unter einen Wasserfall.

 

Tipp 2: Man kann natürlich einen kleinen Teil des Sees per Kajak erkunden, oder sich auf verschiedenste Wanderungen begeben.

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