Rund um Pamplona

Rathaus von PamplonaPamplona besitzt eine sehr schöne Altstadt – enge Gässchen, jede Menge kleine Tapas Bars und Restaurants – man muss sich hier einfach wohlfühlen. Wer sich für das Stiertreiben interessiert, kann den Weg des Rennens ablaufen, von den Stallungen bis zur Arena.

 

Pamplona Wer eher die harte Tour mag, der sollte Anfang Juli zu San Fermin nach Pamplona reisen. An sieben Tagen hintereinander wird in der Stadt gefeiert, wenig geschlafen. Und als Höhepunkt findet jeden Morgen 8.00 Uhr ein Stiertreiben mit 6 Stieren statt. Leider werden diese Tiere diesen Tag nicht überleben.

 

Restaurant Tipp: El Gaucho am Plaza del Castillo
Unbedingt Pintxo de Foie bestellen (Tipp eines Einheimischen)

 

Ein weiteres Highlight unserer Reise war ein kurzer Abstecher auf den Jakobsweg – den Camino de Santiago. Überall trifft man auf Pilgerer und ein Stück den Weg mitzugehen, oder entgegen gesetzt zu laufen, läßt einen den besonderen Spirit dieses Weges spüren. Man lernt Pilgerer aus allen Herren Länder kennen, ein Gespräch ist fast unausweichlich. Aber es ist super interessant, was ein jeder zu erzählen hat.

Irotz
Tipp:
Von Zubiri nach Irotz kann man wandern, oder radeln, ca. 12 km.
Einkehren kann man dann im Restaurant El Horno de Irotz. Sehr gute
einheimische Küche, ideal zum entspannen und Pilgerer kennenlernen.

 

Leider war unser Aufenthalt in Pamplona etwas verregnet, deswegen konnten wir gar nicht so viel unternehmen. Allerdings gewährte uns das Wetter dann doch einen Abstecher in das Naturreservat Bardenas Reales, einer Halbwüste mit tollen Bergformationen. Kurz hinter dem Ort Arguedas beginnt der 30 Kilometer lange Rundweg im Reservat, welches mit Auto, zu Fuss oder per Fahrrad erkundet werden kann. Wir sind natürlich geradelt. Sehr gut mit Kinderanhänger zu fahren, ohne große Anstiege.

Naturreservat Bardenas Reales Naturreservat Bardenas Reales

 

 

 

 

 

 

 

Interessant ist, dass sich innerhalb der Rundstrecke ein Militärgebiet befindet und ein Betreten verboten ist. Was man auch tunlichst vermeiden sollte, denn hier befindet sich das Schussübungsgebiet für den Eurofighter. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn um einen herum die Flieger sausen. Aber die Gegend ist trotz allem wunderschön.

Puente del Reina
Auf dem Rückweg hielten wir noch in Puente de Reina, einer alten römischen Brücke, über die auch der Jakobsweg führt. Sie liegt an einem hübschen alten Städtchen, welches ebenfalls zum Bummeln einlädt. Ein, zwei Stunden Aufenthalt reichen jedoch vollkommen aus.

 

 

Übernachtung: Camping Ezcaba
– einfacher Campingplatz in der Nähe von Pamplona
– etwas eng, aber sauber
– dafür relativ günstig mit der ACSI Card
– guter Ausgangspunkt für Besichtigungen der Stadt
– Restaurant und Swimmingpool sind vorhanden