Jebel Akhdar/ Saiq-Plateau

Eigentlich wollten wir morgens gleich nach Nizwa auf den Tiermarkt. Er findet immer freitags ab 7:00 Uhr statt. Allerdings war eine Stunde mehr Schlaf dann doch zu verlockend.

An diesem Tag führte unsere Tour nach Jebel Akhdar, dem „grünen Berg“. Die Bezeichnung kommt daher, dass diese Gegend eine der Fruchtbarsten des Landes ist.

Die Strasse nach Jebel Akhdar bzw. dem Saiq-Plateau ist nur für Allrad-Fahrzeuge erlaubt. Ein Permit ist nicht mehr notwendig, allerdings kontrolliert das Militär am Anfang der Strasse den Pass, den Führerschein und die Kopie der Wagenpapier. Dann geht eine Asphaltstrasse steil bergauf ins Gebirge.

Für Wanderungen auf dem Saiq-Plateau sollte man ca. einen Tag einplanen und wenn möglich, auch im Hotel Sahab übernachten. Vom angrenzenden Ort Al-Aqur unternahmen wir eine Wanderung durch die Terrassenfelder, mit herrlichen Ausblicken Oman21in die Schluchten und bis weit in den Oman hinein. Allerdings sollte man etwas trittsicher sein. Man läuft bis zu dem Ort Ash Shirayjah und muss den selben Weg zurücknehmen. Insgesamt benötigt man ca. 2,5 – 3 Stunden. Wir hatten das Glück und haben in der Mitte des Hinwegs Touristen getroffen, die wir aus einem anderen Hotel kannten. Sie hatten ihren Wagen in Ash Shirayjah abgestellt. So haben wir die Autoschlüssel getauscht und uns anschließend im Hotel Sahab wieder getroffen. So mussten wir den Weg nicht zweimal laufen.

Auch von Diana’s Point hat man eine tolle Aussicht – sowohl tagsüber, als auch zum Sonnenuntergang. Den Namen trägt der Platz von Lady Diana, die hier zu einem Picknick verweilt haben soll.

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Ebenfalls sehenswert ist das alte verlassene Dorf Wadi Bani Habib, welches sich direkt an die Felsen anschmiegt. Man kann hier etwas durch den Ort laufen und herum kraxeln. Aber Vorsicht, die Häuser sind alle einsturzgefährdet.

 

Zusätzlich machten wir noch einen Abstecher nach Al Sawjrah. Erst über Asphalt, dann weiter über Schotter schlängelt sich die Strasse immer weiter den Berg hinaus. Am Ende der Strasse gelangt man in einen  kleinen Ort, in dem auch die Häuser direkt an die Felswände gebaut worden sind und immer noch Menschen darin leben. Echt beeindruckend.

 

Im Hotel Sahab haben wir vom Jacuzzi aus den Sonnenuntergang angesehen. Des war toll. Wir hatten einen tollen Blick auf die kleinen Dörfer und Terrassen, an denen wir vormittags entlang gelaufen sind.

 

Übernachtung: Hotel Sahab
– das Hotel wurde erst 2011 eröffnet
– tolles Hotel mit super Blick auf Terrassenfelder und Canyons
– mit Pool und beheiztem Jacuzzi
– sehr gutes Essen, wenn auch nicht ganz günstig
– das Hotel ist sehr zu empfehlen

 

Strecke: 150 km

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