Kapstadt

Nach einer Woche Gardenroute blieben uns anschließend noch 7 Tage, um Kapstadt zu erkunden. Und wir haben es wirklich genossen!
Suedafrikas1403Als erstes sind wir nachmittags zum Tafelberg hinauf gefahren. Sobald das „Tischtuch“ vom Gipfel verschwunden ist, sollte man unbedingt die Gelegenheit nutzen, zum Wahrzeichen von Kapstadt hinauf zu fahren. Es ist häufig bewölkt oder windig, sodass die Gondel oft geschlossen bleibt. Allerdings ist meistens die Schlange am Kassenhäuschen sehr lang. Also etwas mehr Zeit einplanen, oder alternativ die Karten online kaufen.
Wir hatten das Glück und konnten Kapstadt bei Tageslicht und in der Abenddämmerung sehen. Das war ein traumhaft schön!

Tipp: Wer dem Touristentrubel aus dem Weg gehen will, kann auch auf den Tafelberg wandern. Allerdings kenne ich die Einstiegsstelle nicht.

 

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Am nächsten Tag nutzten wir die Gelegenheit und fuhren Richtung Kap der Guten Hoffnung. Der Hinweg führte uns über den Bolders Beach in Simons Town. Hier hat man die Möglichkeit, Pinguine zu beobachten, die sich direkt am Strand tummeln. Wir kamen ganz nah an die Tierchen ran. Es war so nett…

 

 

 

Der nächste Stopp war das Kap der Guten Hoffnung. Hier ging es natürlich ziemlich zu und es war das einzige Mal auf der ganzen Reise, wo richtig viele Touristen unterwegs waren. Aber trotzdem konnten wir ein paar stillere Ecken finden, sobald wir etwas von der Hauptroute weggegangen sind. Es ist eine wirklich tolle Gegend, aber wie schon erwähnt, der eigentlich südlichste Punkt Afrikas ist Cape L’Agulhas.

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Der Rückweg verlief über den Chapmans Peak Drive – ein Muss bei jedem Kapstadt-Besuch. Die Strasse windet sich am Felsen direkt oberhalb des Meeres entlang. Immer wieder sieht man tolle Buchten, markante Felsformationen und am Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Und hier hatten wir endlich Glück: als wir dem Sonnenuntergang genossen, schwamm plötzlich ein Wal vor unserer Nase vorbei. Wir waren völlig aus dem Häuschen.

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Den darauffolgenden Tag verbrachten wir in Kapstadt selbst. Wir besuchten die Waterfront, eine Shoppingmail mit unzähligen guten Restaurants, das Bo-Kaap-Viertel mit seinen bunt angemalten Häusern, das Stadion und natürlich die Long Street.
Die Long Street lohnt sich aber eher am Abend. Die Gegend ist sehr beliebt bei Backpackern. Jede Menge Hostels befinden sich hier und damit natürlich jede Menge Bars, Kneipen und Clubs. Gut tanzen kann man im „Joburgs“. Allerdings waren wir die einzigen Weißen, daran musste man sich erst einmal gewöhnen.

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Sowohl vom Signal Hill als auch vom Lions Head hat man ebenfalls einen wundervollen Blick über die Stadt und vor allem kann man sich mal bissl bewegen und etwas wandern gehen. Besonders der Lions Head hat mir richtig gut gefallen. Es lassen sich hier grandiose Bilder aufnehmen. Und man hat hier einen tollen Rundumblick vom Tafelberg, über die 12 Apostel, Camps Bay, Robben Island, Kapstadt bis nach Stellenbosch. Besser als vom Tafelberg aus. Wahnsinn!

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Einen Nachmittag und Abend verbrachten wir in Camps Bay. Hier befinden sich tolle Sandstrände und richtig coole Strandbars und Restaurants. Hier tummeln sich fast nur weiße Einwohner und Touristen.

Ein weiterer Tipp für Abends ist der Club ThirtyOne im Absa Gebäude. Der Club befindet sich im 31. Stock, die Aussenwände sind alles Glasfenster. So kann man einen Abend gut ausklingen lassen und man ist nicht gleich ein Vermögen los.

Suedafrikas1401Den letzten Tag verbrachten wir am Bloubergstrand. Das Wetter war nicht ganz so schön, deswegen konnten wir nicht baden gehen. Aber der Strand ist herrlich. Und in der Ferne konnten wir die Silhouette von Kapstadt sehen, mit Tafelberg und Lions Head.
Hier kann man es sich richtig gutgehen lassen.

 

Das war unser Urlaub in Südafrika. Natürlich war er viel zu kurz, aber ich weiß, dass es definitiv nicht das letzte Mal gewesen ist, dass ich da gewesen bin. Es hat alles super perfekt gepaßt und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Ich kann es nur empfehlen!

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